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Historischer Hintergrund des Spieles ist die Entsendung von Berner- und Zürcher-truppen durch die Eidgenossenschaft im Juli  1703 nach Lindau auf Ersuchen und zum Schutz der Inselstadt am Bodensee (Spanische Erbfolgekriege). In der Berner  Kompanie unter Hauptmann Lutz dabei waren auch mehrere Emmentaler-Ausschützen, darunter Oswald Habegger von Trub.  Dieser verliebte sich in die schwarzhaarige, feurige Fischerstochter. Nach Differenzen zwischen Stadtver-waltung und den  Schweizeroffizieren erfolgte im Spätherbst ein abrupter Rückzug der Truppen in die Schweiz. Zum Abschied nehmen blieb  keine Zeit. Im März des folgenden Jahres tauchte dann die schöne Fischerstochter auf der Suche nach ihrem Geliebten in  abgelegenen Trub auf.  „Du woscht is der Bueb cho ungfelig mache, das isch doch gloge, rübis u stübis erloge. Üse Bueb geit di nüt a; du Truecht“ so  Oswalds Mutter, Lisabeth Habegger im Spiel.  „Über die Fremde, die sich auf so unerhörte Art in eine angesehene Truber Familie eingeheiratet, wurde begreiflicherweise viel  gesprochen. Schon dass sie anders sprach, sich anders kleidete, andere Bräuche pflegte, machte sie in dem damals so  abgeschlossenen Trub fast unmöglich.  Bald gingen über die Fremde die bösesten Gerüchte um. Von vielen geglaubt und weitererzählt, von andern widerlegt.“   Elisabeth Baumgartner-Siegenthaler  Die Thematik der Skepsis gegenüber dem fremd(ländisch)en, der Vorurteile, allzu schneller Schuldzuweisung und  Vorverurteilung ist heute aktueller denn je.